red-proto
v0.15.1
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AI-powered product development framework for Claude Code – from idea to tested prototype
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Readme
red · Create Prototyp Project
Ein KI-gestütztes Product Development Framework für Claude Code – von der vagen Idee bis zum getesteten Prototyp, mit Human-in-the-Loop an jedem Schritt.
Was ist das?
Eine Sammlung von Claude Code Commands, die eine vollständige Produktentwicklungs-Pipeline abbilden. Du beschreibst deine Idee in natürlicher Sprache – Claude führt die Pipeline aus, du triffst die Entscheidungen.
/red:proto-workflow → Nach jeder Pause: zeigt exakt wo du stehst und was als nächstes zu tun ist
/red:proto-sparring → Idee schärfen → PRD
/red:proto-dev-setup → Tech-Stack wählen, Projekt scaffolden, Git/GitHub einrichten
/red:proto-research → Problem Statement Map + Personas (optional)
/red:proto-requirements → Feature Specs – einmal pro Feature, für ALLE Features
↓ wenn ALLE Features Specs haben:
/red:proto-flows → Screen-Inventar + verbindliche Transition-Tabelle (einmalig)
/red:proto-ux → UX-Entscheidungen – einmal pro Feature
dann pro Feature (Build-Loop bis QA grün):
/red:proto-architect → Technisches Design + Security + Test-Setup
/red:proto-dev → Implementierung (Frontend + Backend, parallel falls nötig)
└── schreibt context/FEAT-x-dev-handoff.md am Ende
/red:proto-qa → Tests, Accessibility, Security, Bug-Loop bis Production-Ready
└── Bugs? → neue Session → /red:proto-dev → /red:proto-qaJeder Command ist eigenständig – du kannst an jedem Punkt einsteigen oder aufhören. Die Commands bauen aufeinander auf: jeder liest den Output des vorherigen und ergänzt die gemeinsamen Artefakte.
Workflow
flowchart TD
A([Idee]) --> B
subgraph setup["📐 Einmalig pro Projekt"]
B["/red:proto-sparring\nIdee → PRD"]
B --> C["/red:proto-dev-setup\nTech-Stack + GitHub"]
C --> D{Research?}
D -->|optional| E["/red:proto-research\nPersonas + Problem Statement"]
D -->|überspringen| F
E --> F["/red:proto-requirements\nSpecs für alle Features"]
F --> G["/red:proto-flows\nScreen-Inventar + Transitions"]
end
subgraph feature["🔁 Pro Feature wiederholen"]
G --> H["/red:proto-ux\nUX-Entscheidungen"]
H --> I["/red:proto-architect\nTech-Design + Security + Tests"]
I --> J
subgraph session1["Session 1"]
J["/red:proto-dev\nImplementierung"]
J --> J2["Handoff schreiben\ncontext/FEAT-x-dev-handoff.md"]
end
subgraph session2["Session 2 (neu starten)"]
J2 --> K["/red:proto-qa\nTests + Bugs"]
end
K --> L{Bugs?}
L -->|Critical / High| J
L -->|Grün ✅| M([Production-Ready])
end
M --> N{Weitere Features?}
N -->|ja| H
N -->|nein| O([Release 🎉])
P(["/red:proto-workflow\nOrientierung jederzeit"]) -.->|wo stehe ich?| featureFaustregel: Alles bis /red:proto-flows machst du einmal für dein Projekt. Ab /red:proto-ux wiederholst du den Loop für jedes Feature. proto-dev und proto-qa laufen in getrennten Sessions – proto-dev schreibt am Ende ein Handoff-File, das proto-qa in der neuen Session einliest.
Voraussetzungen
- Claude Code CLI installiert und eingerichtet
ghCLI (nur für GitHub-Setup in/red:proto-dev-setup)- Node.js, Python oder ähnliches – je nach gewähltem Tech-Stack
Installation – zwei Schritte, zwei verschiedene Dinge
Wichtig: Es gibt zwei Schritte, die unterschiedliche Zwecke haben. Beide sind nötig.
Schritt 1 – npx red-proto installiert das Framework auf deinem Computer
Macht die /red:proto-* Commands in Claude Code verfügbar. Einmalig pro Computer ausführen.
npx red-proto@latestDer Installer fragt interaktiv:
- Global (
~/.claude/) → Commands in allen Projekten verfügbar - Lokal (
./.claude/) → nur im aktuellen Verzeichnis
Hinweis: Nicht global und lokal gleichzeitig installieren – Claude Code zeigt die Commands sonst doppelt an. Der Installer warnt dich, wenn eine andere Installation erkannt wird.
Update: Denselben Befehl erneut ausführen – der Installer erkennt bestehende Installationen.
Deinstallieren:
npx red-proto --uninstallEntfernt alle Commands und Agents – deine Projektdateien (features/, research/, prd.md usw.) bleiben unangetastet.
Option B – Manuell via Git (falls kein npx):
git clone https://github.com/eltuctuc/red-create-prototyp-project.git ~/.claude/templates/red-create-prototyp-project && \
cp ~/.claude/templates/red-create-prototyp-project/commands/red\:proto.md ~/.claude/commands/Schritt 2 – /red:proto richtet ein einzelnes Projekt ein
Diesen Schritt musst du für jedes neue Projekt wiederholen.
npx installiert nur die Commands. /red:proto baut die Projektstruktur auf:
- legt
research/,features/,flows/,bugs/,docs/,context/an - kopiert das Design System mit Index ins Projekt
- erstellt
project-config.mdundfeatures/STATUS.mdals Basis für alle Agents
mkdir mein-projekt && cd mein-projekt
claudeDann in Claude Code:
/red:protoDanach loslegen:
/red:proto-sparringWas wird installiert?
Nach dem Setup hat dein Projekt folgende Struktur:
./
.claude/
commands/ ← Alle Pipeline-Commands (red:proto-sparring, red:proto-dev, ...)
agents/ ← Sub-Agents (frontend-developer, ux-reviewer, ...)
design-system/ ← Neutrales Design System (Tokens, Komponenten, Patterns)
INDEX.md ← Kompakte Übersicht – Agents laden von hier selektiv
tokens/ ← Farben, Typografie, Spacing, Shadows, Motion
components/ ← Button, Input, Card, ...
patterns/ ← Navigation, Formulare, Feedback, Datendarstellung
screens/ ← Platzhalter für Figma-Exports
features/ ← Akkumulatives Feature-File (alle Agents ergänzen hier)
STATUS.md ← Zentraler Status-Index aller Features
flows/ ← Screen-Inventar + verbindliche Transition-Tabellen
research/ ← User Research Ergebnisse
bugs/ ← Bug-Reports (werden nicht gelöscht, sondern zu -fixed.md)
context/ ← Session-Handoffs (dev → qa Übergaben)
docs/ ← Produktfähigkeiten + Release-Historie
prd.md ← Product Requirements Document (erstellt von /red:proto-sparring)
project-config.md ← Tech-Stack, Pfade, VersionierungDetails zu allen File-Formaten: ARTIFACT_SCHEMA.md
Das Design System
Das Framework bringt ein neutrales Design System mit – als Ausgangspunkt, keine Pflicht. Du kannst es schrittweise befüllen oder durch ein bestehendes ersetzen.
Agents laden das Design System selektiv: zuerst design-system/INDEX.md (kompakte Übersicht), dann nur die Komponenten- und Token-Files die für das aktuelle Feature tatsächlich gebraucht werden. Das spart erheblich Kontext.
Drei Zustände pro Komponente:
| Status | Bedeutung |
|--------|-----------|
| DS-konform | Implementiert nach Spec – keine Anpassung nötig |
| Tokens-Build | Nutzt DS-Tokens, aber keine fertige Komponente vorhanden – Agent baut selbst |
| Hypothesen-Test | Bewusstes Abweichen – UX-Entscheidung mit Begründung |
Empfohlene Skills
Das Framework läuft ohne zusätzliche Skills, nutzt sie aber wenn vorhanden:
| Skill | Genutzt von | Effekt |
|-------|-------------|--------|
| ui-ux-pro-max | /red:proto-ux, ux-reviewer Agent | Deutlich bessere UX-Qualität |
| frontend-design | frontend-developer Agent | Bessere Component-Implementierung |
| neon-postgres | backend-developer Agent | Nur bei Neon-Datenbankstack |
| atlassian:spec-to-backlog | /red:proto-requirements | Direkt in Jira schreiben |
Skills werden in Claude Code unter Einstellungen → Skills installiert.
Framework-Philosophie
Human-in-the-Loop: Kein Agent geht alleine weiter – jeder Schritt braucht eine explizite Bestätigung.
Akkumulativ statt überschreibend: Jeder Agent ergänzt seinen Abschnitt im Feature-File, bestehende Abschnitte bleiben erhalten.
Session-Trennung: proto-dev und proto-qa laufen bewusst in getrennten Sessions. Das verhindert Kontext-Akkumulation und hält den Token-Verbrauch pro Session niedrig. Das Handoff-File in context/ ist die Brücke.
Flows als Navigationsvertrag: /red:proto-flows erstellt eine verbindliche Transition-Tabelle, die UX und Developer als gemeinsame Quelle der Wahrheit nutzen. Undokumentierte Transitions werden gemeldet, nicht stillschweigend implementiert.
Audit-Trail: Bugs werden nicht gelöscht, sondern zu -fixed.md umbenannt.
SemVer: Automatisches Versioning – PATCH bei Bug-Fixes, MINOR bei neuen Features, MAJOR bei intentionalem Release.
Lizenz
MIT
