red-proto
v0.21.0
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AI-powered product development framework for Claude Code – from idea to tested prototype
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red · Create Prototyp Project
Ein KI-gestütztes Product Development Framework für Claude Code – von der vagen Idee bis zum getesteten Prototyp, mit Human-in-the-Loop an jedem Schritt.
Was ist das?
Eine Sammlung von Claude Code Commands, die eine vollständige Produktentwicklungs-Pipeline abbilden. Du beschreibst deine Idee in natürlicher Sprache – Claude führt die Pipeline aus, du triffst die Entscheidungen.
Commands
/red-proto:workflow → Nach jeder Pause: zeigt wo du stehst und was als nächstes zu tun ist
/red-proto:sparring → Idee schärfen → PRD
/red-proto:test-setup → Personas + Test-Hypothesen für den Prototyp
/red-proto:dev-setup → Tech-Stack wählen, Projekt scaffolden, Git/GitHub einrichten
/red-proto:requirements → Feature Specs – einmal pro Feature, für ALLE Features
/red-proto:flows → Screen-Inventar + verbindliche Transition-Tabelle (einmalig)
/red-proto:ux → UX-Entscheidungen pro Feature
/red-proto:architect → Technisches Design + Security + Test-Setup pro Feature
/red-proto:preview → Abnahme-Screens aus Spec, vor Dev begutachten
/red-proto:dev → Implementierung (Frontend + Backend parallel, falls nötig)
/red-proto:qa → Tests + Accessibility + Security + Copy-Drift + Bug-Reports
/red-proto:dev-qa-loop → Automatischer dev→qa-Loop bis Bugs unter Fix-Schwelle (alternativ zu manuellem Wechsel)Jeder Command ist eigenständig – du kannst über /red-proto:workflow jederzeit wiedereinsteigen, er sagt dir wo du stehst. Commands bauen aufeinander auf: jeder liest den Output des vorherigen und ergänzt die gemeinsamen Artefakte.
Workflow
Einmalig pro Projekt:
/red-proto:sparring– Idee in ein PRD überführen/red-proto:test-setup(empfohlen) – Personas + Hypothesen für den späteren Prototyp-Test- Design-System anlegen (empfohlen) –
design-system/tokens/befüllen (Farben, Typo, Spacing), damit/red-proto:dev-setupdie Tokens in den Stack transportieren kann. Optional: auch Components/Patterns als Markdown ablegen /red-proto:dev-setup– Tech-Stack wählen, Projekt scaffolden, DS-Tokens ins Projekt transportieren, Git/GitHub einrichten/red-proto:requirements– Feature-Spec pro Feature, bis alle Features eine Spec haben/red-proto:flows– einmaliges Screen-Inventar + Transitions über alle Features hinweg; wird pro Feature weiter ergänzt
Pro Feature:
/red-proto:ux– UX-Entscheidungen in die Spec; fragt optional nach Wireframes/Lo-Fi/Hi-Fi als Input/red-proto:architect– Tech-Design, Security, Test-Setup in die Spec/red-proto:preview(optional) – Abnahme-Screens direkt in Figma erzeugen (via Figma-MCP) und vom User dort abnehmen lassen, bevor gebaut wird. Keine lokale PNG-Ablage – nur Figma-Links im Repo.
QA-Dev-Loop pro Feature (mindestens einmal):
Zwei Wege – manuell oder automatisch:
Manuell: 10.
/red-proto:dev– Implementierung, schreibtcontext/FEAT-x-dev-handoff.md11./red-proto:qa– in neuer Session – Tests + Bug-Reports 12. Bugs über Schwelle? → zurück zu 10. Keine Bugs → Feature fertig.Automatisch (empfohlen für längere Loops): 10.
/red-proto:dev-qa-loop FEAT-X– orchestriert die Iterationen selbst. In jeder Runde spawnt der Command zwei Subagenten (einen für dev, einen für qa), sammelt die Bugs, berechnet ein Risk-Level und iteriert, bis keine Bugs mehr über der Fix-Schwelle offen sind. Bei zwei aufeinanderfolgenden HIGH-Risk-Runden bietet er einen Exit an. Log liegt untercontext/FEAT-X-loop.log.
Wiedereinstieg: /red-proto:workflow funktioniert an jedem Punkt und zeigt dir, wo du im Ablauf stehst.
Workflow
flowchart TD
A([Idee]) --> B
subgraph setup["📐 Einmalig pro Projekt"]
B["/red-proto:sparring<br/>Idee → PRD"]
B --> T{Test-Setup?}
T -->|empfohlen| TS["/red-proto:test-setup<br/>Personas + Hypothesen"]
T -->|überspringen| DS
TS --> DS{Design-System?}
DS -->|empfohlen| DSA["Design-System anlegen<br/>design-system/tokens/"]
DS -->|überspringen| C
DSA --> C["/red-proto:dev-setup<br/>Tech-Stack + GitHub + DS-Transport"]
C --> F["/red-proto:requirements<br/>Specs für alle Features"]
F --> G["/red-proto:flows<br/>Screen-Inventar + Transitions (einmalig)"]
end
subgraph feature["🔁 Pro Feature wiederholen"]
G --> H["/red-proto:ux<br/>UX-Entscheidungen"]
H --> I["/red-proto:architect<br/>Tech-Design + Security + Tests"]
I --> PRQ{Preview?}
PRQ -->|optional| PR["/red-proto:preview<br/>Abnahme-Screens"]
PRQ -->|überspringen| QL
PR --> QL
end
subgraph loop["🔄 QA-Dev-Loop (mindestens 1x pro Feature)"]
QL["/red-proto:dev<br/>Implementierung"]
QL --> QL2["Handoff schreiben<br/>context/FEAT-x-dev-handoff.md"]
QL2 --> K["/red-proto:qa<br/>Tests + Bugs (neue Session)"]
K --> L{Bugs über Schwelle?}
L -->|ja| QL
L -->|grün ✅| M([Production-Ready])
end
M --> N{Weitere Features?}
N -->|ja| H
N -->|nein| O([Release 🎉])
WF(["/red-proto:workflow<br/>Wiedereinstieg jederzeit"])
WF -.-> setup
WF -.-> feature
WF -.-> loopKontext-Trennung im QA-Dev-Loop: Beide Wege verhindern Kontext-Akkumulation, aber mit unterschiedlichen Mitteln:
- Manuell:
/red-proto:devund/red-proto:qain getrennten Sessions. Dev schreibtcontext/FEAT-x-dev-handoff.md, qa liest es in der neuen Session ein.- Automatisch:
/red-proto:dev-qa-loopläuft in einer Session, spawnt aber pro Iteration einen Dev- und einen QA-Subagent mit isoliertem Kontext. Nur die kompakten Rückgabe-Zeilen landen im Haupt-Kontext, nicht die komplette Arbeit.
Voraussetzungen
Pflicht:
- Claude Code – eingerichtet und authentifiziert. Verfügbar als CLI, als Desktop-App (Mac/Windows), als Web-App (claude.ai/code) und als IDE-Extension (VS Code, JetBrains). Wichtig: die Chat-App „Claude" (claude.ai im Browser oder Claude Desktop) ist nicht dasselbe – sie führt keine Slash-Commands aus.
- Node.js ≥18 mit
npm/npx– für die Framework-Installation (npx red-proto). - Git – das Framework commitet nach jedem Schritt, ohne Git funktioniert praktisch nichts.
- Unix-kompatible Shell – die Commands nutzen Bash-Syntax (
cat,grep,mkdir -p, Heredocs).- macOS, Linux: nativ vorhanden
- Windows: WSL oder Git Bash – PowerShell/cmd funktionieren nicht zuverlässig
Optional:
ghCLI – nur wenn/red-proto:dev-setupein GitHub-Repo anlegen soll.- Figma-MCP-Server – Pflicht, wenn
/red-proto:previewgenutzt werden soll (der Command schreibt Abnahme-Screens direkt nach Figma). Für/red-proto:uxoptional: als Eingabe-Quelle für bestehende Wireframes/Screens per Node-Link. Ohne Figma-MCP läuft der Workflow trotzdem – Preview entfällt dann, UX-Vorlagen werden per Bildablage infeatures/FEAT-X-name/input/gehandhabt. - Stack-Laufzeit – Python, Go, Swift etc. werden erst nach der Stack-Wahl in
/red-proto:dev-setuprelevant, nicht vorher.
Empfohlenes Claude-Modell
- Für die Installation (
/red-proto:create) reicht Haiku. Der Command macht nur mechanisches Kopieren und JSON-Schreiben – dafür brauchst du kein grosses Modell. - Für die eigentliche Arbeit mit dem Framework mindestens Opus 4.5. Die kritisch-denkenden Rollen – Sparring über dein PRD, Requirements-Schärfung, Architektur-Entscheidungen, UX-Abwägungen, QA-Urteile – leben von der Tiefe eines starken Modells. Mit Haiku sparst du Tokens, bekommst aber oberflächliche Ergebnisse, die den ganzen Framework-Aufwand wieder entwerten. Opus 4.5 oder neuer ist teurer, aber die Tokens, die du für ein halbgares Sparring-PRD oder einen flachen Architektur-Entwurf verbrennst, sind am Ende höher.
Modell-Wechsel in Claude Code: /model oder in ~/.claude/settings.json das Feld "model".
Installation
Schritt 1 – Framework mit npx red-proto installieren
npx red-proto@latestDer Installer fragt interaktiv:
- Lokal (
./.claude/im aktuellen Ordner) → Commands und Projektstruktur werden sofort angelegt. Das reicht. Kein Schritt 2 nötig. - Global (
~/.claude/) → Commands sind in allen Projekten verfügbar, aber die Projektstruktur muss separat pro Projekt angelegt werden → Schritt 2 nötig.
Hinweis: Nicht global und lokal gleichzeitig installieren – Claude Code zeigt die Commands sonst doppelt an. Der Installer warnt dich, wenn eine andere Installation erkannt wird.
Update: Denselben Befehl erneut ausführen – der Installer erkennt bestehende Installationen.
Deinstallieren:
npx red-proto --uninstallEntfernt alle Commands und Agents – deine Projektdateien (features/, test-setup/, prd.md usw.) bleiben unangetastet.
Schritt 2 – Nur bei globaler Installation: /red-proto:create pro Projekt ausführen
Überspringen, wenn du in Schritt 1 „Lokal" gewählt hast – dann ist alles bereits angelegt.
Bei globaler Installation legst du die Projektstruktur pro Projekt einmal an:
mkdir mein-projekt && cd mein-projekt
claudeDann in Claude Code:
/red-proto:create/red-proto:create richtet denselben Zustand her, den du bei lokaler Installation bekommst: .claude/ mit Commands und Agents plus design-system/. Alle weiteren Ordner (test-setup/, features/, flows/, bugs/, context/, docs/, dein Projektverzeichnis) legen die jeweiligen Commands bei Bedarf selbst an.
Was dich während /red-proto:create erwartet
Claude Code wird dich zweimal um Bestätigung bitten. Beides ist normales Verhalten, keine Fehlermeldung – Claude Code fragt grundsätzlich einmal nach, bevor es in ein neues Verzeichnis schreibt oder eine Permissions-Datei anlegt:
Verzeichnis anlegen – Claude Code fragt, ob es in
.claude/commands/red-protoschreiben darf. Wähle „Yes, and always allow access to commands/ from this project" und du hast für die Session Ruhe..claude/settings.jsonerstellen – legt projektlokale Terminal-Permissions fest, damit du nicht bei jedem Bash-/Git-/Node-Befehl erneut zustimmen musst. Der genaue Inhalt wird dir vor dem Zustimmen gezeigt.
Beide Aktionen wirken ausschließlich projektlokal. Deine globale ~/.claude/settings.json bleibt unangetastet.
Loslegen
/red-proto:sparringWas wird installiert?
Nach dem Setup hat dein Projekt folgende Struktur:
./
.claude/
commands/ ← Alle Pipeline-Commands
agents/ ← Sub-Agents (frontend-developer, ux-reviewer, ...)
design-system/
README.md ← Erklärt Struktur-Empfehlungen (frei wählbar)
[dein Content] ← Tokens, Komponenten, Patterns – Struktur nach Wahl
[prd.md] ← /red-proto:sparring
[test-setup/] ← /red-proto:test-setup
personas.md
hypotheses.md
[features/] ← /red-proto:requirements, ux, architect, dev, qa
STATUS.md
[FEAT-X-name.md] ← Akkumulative Feature-Spec
[FEAT-X-name/input/] ← /red-proto:ux (optional, UX-Vorlagen vom User)
[FEAT-X-name/screens/] ← /red-proto:preview (optional, nur index.md mit Figma-Links)
[flows/] ← /red-proto:flows
[bugs/] ← /red-proto:qa (Bug-Reports, -fixed.md nach Fix)
[context/] ← /red-proto:dev, /red-proto:dev-qa-loop
[docs/] ← /red-proto:qa (produktfähigkeiten, releases)
[projektverzeichnis/] ← /red-proto:dev-setup (Name bei Scaffold gewählt)
[project-config.md] ← /red-proto:dev-setup
[eckige Klammern]bedeutet: wird erst vom genannten Command angelegt, sobald er das erste Mal läuft. Name oder innere Struktur kann sich je nach User-Wahl unterscheiden. Beim Start nach der Installation ist nur.claude/unddesign-system/sichtbar – alles andere wächst mit dem Projekt.
Details zu allen File-Formaten: ARTIFACT_SCHEMA.md
Das Design System
Für einen Prototypen ist ein eigenes Design-System nicht zwingend. Du entscheidest dich vor /red-proto:dev-setup für einen von zwei Wegen – sie schließen sich aus:
Weg 1 – Eigenes Design-System als Markdown
Du legst Tokens (Farben, Typo, Spacing, Shadows, …), Komponenten und Patterns in design-system/ ab, bevor /red-proto:dev-setup läuft. Die Ordner-Struktur ist frei wählbar – die Agents lesen alle *.md-Dateien rekursiv. Beispiele stehen in design-system/README.md.
/red-proto:dev-setup transportiert die Tokens dann automatisch ins stack-spezifische Format (Tailwind-Config, CSS-Variablen, SwiftUI-Extensions, …) und empfiehlt einen Stack ohne gestylte UI-Library. Der Frontend-Agent baut eigene Komponenten passend zum DS.
Weg 2 – Gestylte UI-Library im Tech-Stack
Du lässt design-system/ leer (nur die mitgelieferte README.md). /red-proto:dev-setup darf dann eine gestylte UI-Library empfehlen – shadcn/ui für Next.js/Vite, MUI für React-Enterprise, Chakra, Vuetify für Vue, etc. Look & Feel kommt aus der Library, der Frontend-Agent nutzt ausschließlich Library-Komponenten.
Entweder-Oder, hart
Beides zusammen geht nicht. Wenn in project-config.md eine UI-Library: [Name] gesetzt ist und zusätzlich Dateien in design-system/ liegen, melden die Agents einen Konflikt und fragen nach – sie raten nicht.
Headless-Primitives ohne Styling (Radix Primitives, React Aria, Headless UI) zählen nicht als UI-Library. Sie sind Infrastruktur für Accessibility und Keyboard-Handling und dürfen parallel zu Weg 1 genutzt werden.
Umswitchen später
Möglich, aber nicht automatisch:
- Von Weg 2 zu Weg 1: DS in
design-system/befüllen →UI-Library: keineinproject-config.mdsetzen →/red-proto:dev-setupPhase 5b neu triggern (für Token-Transport). - Von Weg 1 zu Weg 2: DS-Dateien außer README entfernen → Library-Name in
project-config.mdeintragen → Library installieren, DS-Imports im Code entfernen.
DS-Komponenten-Zustände (nur Weg 1)
| Status | Bedeutung |
|--------|-----------|
| DS-konform | Implementiert nach DS-Spec – keine Anpassung nötig |
| Tokens-Build | Nutzt DS-Tokens, aber keine fertige Komponente im DS vorhanden – Agent baut selbst |
| Hypothesen-Test | Bewusstes Abweichen vom DS – UX-Entscheidung mit Begründung |
Empfohlene Skills
Das Framework läuft ohne zusätzliche Skills, nutzt sie aber wenn vorhanden:
| Skill | Genutzt von | Effekt |
|-------|-------------|--------|
| ui-ux-pro-max | /red-proto:ux, ux-reviewer Agent | Deutlich bessere UX-Qualität |
| frontend-design | frontend-developer Agent | Bessere Component-Implementierung |
Skills werden in Claude Code unter Einstellungen → Skills installiert.
Framework-Philosophie
Human-in-the-Loop: Kein Agent geht alleine weiter – jeder Schritt braucht eine explizite Bestätigung.
Akkumulativ statt überschreibend: Jeder Agent ergänzt seinen Abschnitt im Feature-File, bestehende Abschnitte bleiben erhalten.
Session-Trennung: /red-proto:dev und /red-proto:qa laufen bewusst in getrennten Sessions. Das verhindert Kontext-Akkumulation und hält den Token-Verbrauch pro Session niedrig. Das Handoff-File in context/ ist die Brücke.
Flows als Navigationsvertrag: /red-proto:flows erstellt eine verbindliche Transition-Tabelle, die UX und Developer als gemeinsame Quelle der Wahrheit nutzen. Undokumentierte Transitions werden gemeldet, nicht stillschweigend implementiert.
Audit-Trail: Bugs werden nicht gelöscht, sondern zu -fixed.md umbenannt.
SemVer: Automatisches Versioning – PATCH bei Bug-Fixes, MINOR bei neuen Features, MAJOR bei intentionalem Release.
Lizenz
MIT
